Privatinsolvenz: was passiert mit meiner Immobilie?

Privatinsolvenz: was passiert mit meiner Immobilie?

Privatkonkurs ist immer ein prägender Schnitt. Dabei wird das gesamte Vermögen, das gepfändet werden kann, in die Konkursmasse aufgenommen. Immobilien spielen als Vermögenswerte hier eine wichtige Rolle. Darunter fallen Zinshäuser, Eigentumswohnungen und Häuser, die Konkursmasse gezählt werden. Doch was passiert mit meiner Immobilie bei einer Privatinsolvenz? immoankauf.at klärt auf.

Privatinsolvenz dient dazu, schuldenfrei zu werden. Daher wird das gesamte Vermögen des Schuldners verwertet, um die Gläubiger zu bezahlen. Verwertung bedeutet im Hinblick auf Immobilien, dass diese verkauft werden – oft durch eine Zwangsversteigerung. Zwangsversteigerungen sind jedoch langwierig und erzielen oft auch einen geringeren Kaufpreis. Daher empfiehlt sich in den meisten Fällen ein freihändiger Verkauf. Grundsätzlich ist der Verkauf von Immobilien oft der beste Weg in die Schuldenfreiheit.

Schuldenfrei durch Immobilien-Verkauf

Bis ein Käufer gefunden ist, darf ein Schuldner weiterhin in seiner Immobilie wohnen. Der Insolvenzverwalter hat in diesem Zeitraum jedoch die Möglichkeit, eine Nutzungsentschädigung, ähnlich einer Miete, zu verlangen.

Ein freihändiger Verkauf ist auch dann noch möglich, wenn eine Zwangsversteigerung bereits in die Wege geleitet wurde. Sowohl Insolvenzverwalter als auch der Schuldner selbst können den Verkauf durchführen.

Weitere Informationen dazu, wie Sie trotz Insolvenz Ihre Immobilie behalten können finden Sie in unserem Artikel Privatinsolvenz: Wie kann ich meine Immobilie trotzdem behalten?

Bei Fragen stehen wir Ihnen von immoankauf.at gerne zur Verfügung.